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Weihnachtspostamt
Seit vielen Jahrzehnten ist es in Deutschland sowie in skandinavischen und angloamerikanischen Ländern Brauch, dass Kinder zur Weihnachtszeit ihren Wunschzettel an das Weihnachtspostamt schicken. Dieses leitet die Briefe an den Weihnachtsmann, den Nikolaus und das Christkind weiter.
Städte wie Himmelpforten oder Engelsthür sind für ihre Weihnachtspostfilialen weltweit bekannt geworden. Dort werden die Briefe der Kinder gesammelt und auch beantwortet. Die Kinder erhalten einen Brief, der mit weihnachtlichen Motiven geschmückt ist, einige von diesen Briefen gehen ganz persönlich und individuell auf den eingesandten Brief des Kindes ein.
Die Briefe werden unter anderem von Postmitarbeitern, aber auch von ehrenamtlichen Helfern beantwortet. Ein bekanntes Weihnachtspostamt ist beispielsweise das Himmlische Postamt im Hildesheimer Stadtteil Himmelsthür. Dieses war das älteste Weihnachtspostamt in Deutschland und wurde im Jahr 1967 eröffnet.
In diesen Städten werden Sonderbriefmarken verwendet, die auch unter Sammlern sehr begehrt sind. Darüber hinaus gibt es für diese Briefmarken auch Sonderdrucken von der Deutschen Post. Die Briefe werden auch über die ganze Welt verteilt verschickt und von den Postmitarbeitern in verschiedenen Sprachen beantwortet.
In den vergangenen Jahren wurden jedoch bereits einige Weihnachtspostfilialen geschlossen. Die Deutsche Post hat besonders in ländlichen Gebieten die Filialen aufgegeben. Allerdings werden die Briefe, die an diese Weihnachtsbüros geschickt werden, immer noch beantwortet. Zentral werden die Briefe gesammelt und dann an die jeweiligen zuständigen Mitarbeiter zur Bearbeitung verschickt.
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