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Weihnachtsgans
Die Weihnachtsgans ist ein weltweit beliebtes Gericht, dass zum 1. oder 2. Weihnachtsfeiertag auf den Tisch kommt. Das zubereiten der Weihnachtsgans ist nicht einfach und ist selbst für erfahrene Köche eine kleine Herausforderung. Wichtig ist bei der Auswahl des Fleisches, dass die Haut der Gans ohne Flecken ist und eine helle Hautfarbe besitzt.
Vor dem Braten müssen der fettige Teil des Fleisches und der magere Teil voneinander abgetrennt werden. Außerdem müssen Federkiele entfernt und das Fleisch mit Gewürzen bearbeitet werden. Das besondere an der Weihnachtsgans liegt jedoch im Inneren. Dafür wird die Weihnachtsgans mit Orangen, Äpfeln, Birnen und Gewürzen gefüllt. Diese Füllung sorgt später dafür, dass das Fleisch ganz besonders aromatisch schmeckt.
Anschließend wird beim Garen das Fleisch immer wieder mit der Bratensoße übergossen. Außerdem müssen Löcher mit der Gabel in den Raum zwischen Keule und Brust gestochen werden, damit beim Garen das Fett aus dem Fleisch laufen kann. Nur so wird das Fleisch nachher so saftig und mager wie es sein soll.
Nach dem Garen wird die Soße vom Braten abgetrennt und diese wiederum vom Fett befreit. Erst dann kann die Weihnachtsgans tranchiert werden und mit der Füllung einzeln auf die Teller verteilt. Als Beilagen wird unter anderem Rotkohl, Knödel oder auch Wirsing gereicht. Dies ist die traditionelle Variante der Weihnachtsgans. Allerdings gibt es noch Arten von Weihnachtsgänsen, die eine besondere Mischung oder Auswahl an Füllungen haben.
Die Weihnachtsgans ist besonders in Deutschland, aber auch in Frankreich und Italien ein weit verbreitetes Weihnachtsmahl. In zahlreichen Prosatexten und Romanen wird das Motiv der Weihnachtsgans als deutsche Tradition erwähnt.
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