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Sternsinger
Es ist in jedem Jahr Brauch, zur Jahreswende zwischen dem 27. Dezember und 6. Januar Geld an die Sternsinger zu spenden. Die Sternsinger sind in der Regel eine Gruppe von drei Kindern, die als Heilige Drei Könige verkleidet von Haus zu Haus gehen und für wohltätige Zwecke sammeln.
Die Sternsinger werden immer von der jeweiligen Gemeinde ausgesandt, bis zu 500.000 Sternsinger sind etwa jedes Jahr in dem Zeitraum der Jahreswende im Einsatz.
Vor der Spende werden die Sternsinger eingelassen oder stehen vor der Haustüren und singen ein Lied. Es kann auch ein Gebet gesprochen oder ein Gedicht aufgesagt werden. Zusätzlich ist es Brauch, dass auf die Haustüre des Spenders eine Segensbitte mit Kreide aufgezeichnet wird. Diese lautet in ihrer ursprünglichen Form „C+M+B“ und dazu die Jahreszahl. Der Begriff „C+M+B“ bedeutet nichts anderes als den Segen: „Christus mansionem benedicat - Christus segne dieses Haus”.
Sinn und Zweck der Spendenaktion ist es nicht nur, Gelder für einen guten Zweck einzusammeln, sondern auch die Tatsache, dass häufig Kinder und Jugendliche die Situation Gleichaltriger in anderen Kulturen der Welt kennen lernen. Mit den Geldern, die sie einsammeln, werden vor allem Hilfsprojekte im Bereich der Bildung, Gesundheit, Wasserversorgung, Evangelisierung und der Nothilfe unterstützt.
Mit diesen Hilfsaktionen können sich insbesondere Kinder für Unterstützungen in Ländern wie Peru oder Thailand einsetzten. Immer wieder finden auch Treffen der Sternsinger statt, um sich zu organisieren und auszutauschen. Die Kinder und Jugendlichen werden auf das Sternsingen vorbereitet und können dazu ihre Verkleidung aus Gewand und gebastelter Krone gestalten.
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