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Springerle
Unter den zahlreichen Gebäcksorten zu Weihnachten sind auch die so genannten Springerle zu finden. Diese Art von Anis-Plätzchen sind besonders bekannt und beliebt zur Advents- und Weihnachtszeit. Die Backwaren stammen ursprünglich aus Süddeutschland, wie auch am Namen zu erkennen ist.
Da die Gebäckstücke in speziellen Formen gebacken werden, zielt der Name darauf ab, dass die Kekse aus der Backform springen müssen. Typisch für Springerle, ähnlich wie bei Spekulatius, sind die Motive, die in die Gebäckstücke eingebacken werden. Die Springerle werden traditionell aus Eiern, Mehl, Puderzucker und Anis gebacken.
Auch für die eigene Herstellung zu Hause werden spezielle Formen mit Weihnachtsmotiven und anderen Bildern angeboten. Die Formen sind zumeist aus Holz oder anderen Materialien gefertigt. Bis zu mehreren Wochen kann es dauern, bis die Springerle in ihren Formen so durchgelagert sind, dass sie ihren optimalen Geschmack entfalten können. Auch die Zubereitung kann einige Stunden in Anspruch nehmen.
Das Backen der Springerle geht zurück bis in das Mittelalter. Aus dieser Zeit stammt auch die Tradition die Kekse in Holz-, Stein-, Keramik- und Holzformen zu backen. Ursprünglich waren auf den Springerle nur religiöse Motive abgebildet, die unter anderem die Weihnachtsgeschichte in Bildern berichteten.
Noch heute sind die Motive ein wesentlicher Teil beim Herstellen der Springerle. So gibt es beispielsweise Künstler, die sich mit der Formung der spiegelbildlichen Motive beschäftigen. Neben den traditionellen Motiven sind es zunehmend auch moderne Themen, die in den Backformen von Künstlern heute aufgegriffen werden.
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