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Sonnenwende
Eines der bekanntesten Feste zur Weihnachtszeit ist die Wintersonnenwende, die jährlich um den 21. und 22. Dezember begangen wird. Vor allem bei den Germanen und Römern war es ein traditionelles Fest, dass mit zahlreichen Ritualen gefeiert wurde.
Sinnbildlich sind Kultur-Stätten wie etwa Stonehenge, an diesen Plätzen wurde regelmäßig die Wintersonnenwende gefeiert.
Das Fest der Wintersonnenwende ist ein Fest, dass auf den besonderen Verlauf der Sonne am Himmel über die Dauer eines Jahres verweist. So gibt es eine Sommer- und eine Wintersonnenwende. Besonders verbreitet sind die Feste im Norden Europas, die hier um diese Zeit die Tage selten dunkel sind und auch daher Weiße Nächte genannt werden. Allerdings gibt es auch in Spanien eine Sonnenwend-Feier, die seit dem frühen 20. Jahrhundert im spanischen Alicante gefeiert wird.
Der Sonnenkult wurde allerdings auch zur Zeit des Nationalsozialismus in seiner Symbolik zweckentfremdet. Darüber hinaus gibt es zahlreiche esoterische Feiern, die sich heute rund um die Sonnenwende und Walpurgisnächte durchgesetzt haben. Diese sind allerdings sehr unterschiedlich zu den ursprünglichen Feiern und berufen sich auf nicht immer bekannte heidnische Traditionen.
Noch heute finden am schottischen Bauwerk Stonehenge Sonnenwendfeiern statt, die allerdings komplett unorganisiert sind und eher ein Menschenansammlung. Den Erbauern war es früher damit möglich, sehr genau eine Mondfinsternis hervorzusagen und auch das Jahr gleichmäßig durch die Anordnung der Steine und den Sonnenstand einzuteilen.
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