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Christstollen
Eines der bekanntesten Weihnachtsgebäckstücke ist der Christstollen. Jedes Jahr werden vor allem in Dresden zahlreiche Christstollen gebacken. Die Form des Christstollens sollte ursprünglich an das in Windeln eingewickelte Christkind erinnern. Die Ursprünge des Christstollens gehen zurück auf das 14. Jahrhundert.
Zu dieser Zeit wurde erstmalig in Naumburg das Backwerk präsentiert. Ursprünglich war das Festgebäck ohne Früchte und außerdem ohne Milch und Butter gebacken. Es sollte in der Fastenzeit als Mahl gereicht werden.
Die Christstollen werden traditionell aus einem Hefeteig mit Butter, Trockenfrüchten und Mehl gebacken. Dies ist die ursprüngliche Art des Christstollens, in jüngerer Zeit haben Bäckereien spezielle Arten von Christstollen, beispielsweise mit Marzipan oder auch Marmelade gefüllt, entwickelt.
Der Christstollen wird traditionell vor allem mit dem Dresdner Christstollen in Verbindung gesetzt. Das hängt vor allem damit zusammen, dass seit dem 15. Jahrhundert jährlich der Dresdner Striezelmarkt stattfindet. Zu dieser Gelegenheit wurden zahlreiche Christstollen verkauft und auch ein großer Striezel gebacken, der in Stücken verkauft wird.
Aus einer Stollenart haben sich im Verlauf der letzten Jahrhundert haben sich zahlreiche Varianten des Stollens herauskristallisiert. So gibt es beispielsweise heute den bekannten Quarkstollen, Mohnstollen und Kinderstollen.
Darüber hinaus wird nach einer besonderen Nuss- oder Früchteart unterschieden, die hauptsächlich als Füllung in den Stollen zu finden. Allerdings dürfen sich nur die Dresdner Stollen in ihrer ursprünglichen Zusammensetzung als solche bezeichnen.
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