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Christkind
Als älteste Symbolfigur des Weihnachtsfestes steht das Christkind. Es verkörpert die Geschichte Jesu Christi, der zu dieser Zeit geboren wurde und gilt somit als Symbol der Hoffnung und des Friedens. Es handelt sich allerdings nicht um Jesu Christ selbst.
Das Christkind wird in Zeichnungen, Malereien und in der Literatur als blondes Kind dargestellt und verfügt in einigen Fällen auch über Flügel und einen Heiligenschein. Das Christkind wird seit jeher als Figur neben dem Weihnachtsmann und dem Nikolaus als Überbringer der Geschenke vermittelt.
Das Christkind wurde in der Vergangenheit immer wieder mit Engeln gleichgesetzt. Das kann vor allem daher resultieren, dass bei Krippenspielen früher immer eine Schar von Engeln gezeigt wurde. Diese wurde angeführt von einem Christkind, dass im Laufe der Zeit immer mehr in den Vordergrund geriet.
Allerdings dauerte es einige Jahrhunderte bis sich diese Entwicklung überall verbreitet hatte und das Christkind als Gabengeber anerkannt wurde. Allerdings war es lange vor dem Weihnachtsmann bekannt, der erst später als Werbefigur auftrat.
Aus diesem Grund ist es auch heute noch Brauch, dass Kinder vor der Weihnachtszeit einen Brief mit ihren Wünschen an das Christkind schicken. An verschiedenen Postämtern werden diese Briefe aufgenommen und auch für die Kinder beantwortet. Von der Figur des Christkindes sind auch verschiedene Weihnachtsmärkte abgeleitet.
So gibt es beispielsweise den Nürnberger Christkindlmarkt und auch andere Weihnachtsmärkte, in denen eine Frau mit blonden Haaren als Christkind auftritt.
Heute ist es durchaus üblich, dass zur Bescherung nicht nur der Weihnachtsmann, sondern auch das Christkind anwesend ist.
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