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Adventssonntag
Der Adventssonntag gehört zum jährlichen Adventsfest zu Weihnachten. Dabei handelt es sich immer um die vier Sonntage im Monat Dezember vor dem 24. Dezember. Seit dem vierten Jahrhundert ist es üblich, dass die Vorweihnachtszeit auf vier Sonntage verteilt gefeiert wird. Heute steht der erste Adventssonntag für den Beginn des Kirchenjahres.
Alle Adventssonntage haben eine besondere Bedeutung. So steht beispielsweise der erste Sonntag im Dezember nach der katholischen Liturgie für den Ausspruch „Zu dir erhebe ich meine Seele.“ So gibt es simultan zum zweiten Sonntag die Wahlformel „Volk von Zion, siehe, der Herr wird kommen, zu retten die Völker).
Zum dritten Sonntag ist es der Spruch „Freut euch im Herrn allezeit“ und zum vierten Dezember gilt der Ausspruch „Tauet, ihr Himmel, von oben, ihr Wolken, regnet den Gerechten.“
Die Vierteilung der Adventssonntage ist vor allem durch den Adventskranz symbolisiert. So gibt es beispielsweise symbolisch vier Kerzen, die mit jedem angebrochenen Adventssonntag entzündet werden. Allerdings gibt es bei den Adventssonntagen eine Ausnahme – die Erzdiözese Mailand. Hier wird nach alter Tradition noch insgesamt sechs Adventssonntage gezählt.
Jeder einzelne der vier Adventssonntage hat eine besondere Bedeutung. So ist der erste ein symbolisches Zeichen für die Auferstehung Christi am Jüngsten Tag. Der zweite Tag soll die Gemeinde auf die Ankunft des Erlösers Jesu Christi vorbereiten, wohingegen der dritte Adventssonntag Johannes den Täufer thematisch behandelt.
Der vierte und somit letzte Adventssonntag steht ganz im Zeichen der Vorfreude auf das Weihnachtsfest und ist thematisch zusätzlich Maria gewidmet.
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