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Aachener Printen
Seit jeher gehört zum Essen beim Weihnachtsfest und in der Adventszeit die Aachener Printe. Dabei handelt es sich um eine berühmte Sorte von Lebkuchen. Der Begriff als Printe ist an sich geschützt und darf nur bei einer bestimmten Zusammensetzung der Zutaten verwendet werden.
Die Aachener Printen werden seit jeher mit einer besonderen Gewürzmischung gebacken. Die genaue Zusammensetzung der Zutaten ist nicht bekannt, allerdings ist bekannt, dass die Gewürzmischung unter anderem Ingwer, Anis, Zimt, Koriander und Nelken besteht. Darüber hinaus werden verschiedene Figuren und Bilder in die Printen hineingebacken. Besonders bekannt sind heute Schokoladenprinten, Kräuterprinten oder auch Printen mit Nüssen oder auch Mandeln.
Die Printen werden auch mit Zuckerglasur oder Marzipan als Saft- oder Weichprinte angeboten. Vor der Zeit des Dreißigjährigen Krieges wurden vor allem religiös geprägte Motive in die Printen gebacken. Während des Krieges waren es Soldaten, die man symbolisch verspeisen konnte.
Die Aachener Printe geht zurück auf Lebkuchenbrote, die vor rund 1000 Jahren bereits gebacken wurden. Zu dieser Zeit waren die Lebkuchen noch eine Art Heilmittel, das sie unter anderem Honig enthielten und diesen Zutaten eine heilende Wirkung nachgesagt wurde. Heute werden die Aachener Printen mit Sirup aus der Zuckerrübe anstatt mit Honig gesüßt. Dieser gibt der Aachener Printe den zähen Biss und den herben Geschmack.
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